Borkenflechte ist eine Hauterkrankung, die oft unterschätzt wird, obwohl sie sehr ansteckend ist. Schon seit vielen Jahrhunderten tritt Borkenflechte auf und sorgt bei Betroffenen für Unbehagen. Gleichzeitig lässt sich die Erkrankung heute gut behandeln, wenn man ihre Anzeichen früh erkennt. Deshalb ist es wichtig, über Borkenflechte Bescheid zu wissen und die typischen Merkmale zu kennen.
Was ist Borkenflechte?
Borkenflechte, auch Impetigo contagiosa genannt, ist eine bakterielle Hautinfektion. Sie betrifft vor allem Kinder, kann jedoch auch bei Erwachsenen auftreten. Typisch sind die honiggelben Krusten, die sich auf geröteter Haut bilden. Diese Krusten wirken wie kleine „Borken“, daher der Name Borkenflechte.
Ursachen der Borkenflechte
Die Hauptursache der Borkenflechte sind Bakterien. In den meisten Fällen handelt es sich um Staphylokokken oder Streptokokken. Diese Erreger dringen über kleine Verletzungen oder Kratzer in die Haut ein. Besonders häufig passiert dies, wenn Kinder an Mückenstichen kratzen oder Neurodermitis haben.
Wer ist besonders gefährdet?
Vor allem Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sind gefährdet, da sie engen Kontakt miteinander haben. Außerdem neigen Kinder dazu, Hautstellen zu berühren oder aufzukratzen. Erwachsene können sich ebenfalls anstecken, besonders wenn das Immunsystem geschwächt ist oder bereits Hautprobleme bestehen.
Symptome der Borkenflechte
Die Borkenflechte beginnt oft mit kleinen roten Flecken. Diese entwickeln sich schnell zu Bläschen, die aufplatzen und eine nässende Oberfläche hinterlassen. Darauf bildet sich dann die typische honiggelbe Kruste. Juckreiz und Brennen sind sehr häufige Begleiterscheinungen.
Formen der Borkenflechte

Es gibt zwei Hauptformen der Borkenflechte’s. Die nicht-bullöse Form ist am weitesten verbreitet und zeigt sich durch Krusten und Rötungen. Die bullöse Form hingegen verursacht größere Blasen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Beide Formen sind sehr ansteckend, unterscheiden sich jedoch in ihrem Verlauf.
Wie wird Borkenflechte’s übertragen?
Die Ansteckung erfolgt meistens durch direkten Hautkontakt. Aber auch Gegenstände wie Handtücher, Bettwäsche oder Spielzeug können die Bakterien übertragen. Deshalb kommt es in Schulen oder Kindergärten häufig zu Ausbrüchen.
Diagnose der Borkenflechte‘s
Die Diagnose wird in der Regel von einem Hautarzt oder Kinderarzt gestellt. Meist reicht der Blick auf die Hautveränderungen aus. In manchen Fällen wird ein Abstrich genommen, um den Erreger genauer zu bestimmen.
Behandlung der Borkenflechte‘s
Die Behandlung der Borkenflechte’s hängt von der Schwere der Infektion ab. Leichte Fälle lassen sich mit antibiotischen Salben behandeln. Bei schweren oder großflächigen Infektionen verschreibt der Arzt oft Antibiotika in Tablettenform. Zusätzlich sollte die Haut regelmäßig gereinigt und trocken gehalten werden.
Hausmittel gegen Borkenflechte‘s
Neben der schulmedizinischen Behandlung greifen manche Betroffene zu Hausmitteln. Kamillenumschläge oder Teebaumöl können unterstützend wirken, ersetzen jedoch keine ärztliche Therapie. Wichtig ist, dass Hausmittel nur ergänzend eingesetzt werden und nicht allein.
Vorbeugung der Borkenflechte‘s
Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung ist gute Hygiene. Kinder sollten lernen, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Außerdem ist es ratsam, persönliche Gegenstände wie Handtücher nicht zu teilen. Eltern sollten darauf achten, dass Kinder nicht an Hautstellen kratzen.
Borkenflechte’s bei Kindern
Da Kinder besonders häufig betroffen sind, spielt Aufklärung eine große Rolle. Eltern sollten wissen, dass Borkenflechte’s sehr ansteckend ist. Deshalb dürfen betroffene Kinder nicht in die Schule oder den Kindergarten gehen, bis sie nicht mehr ansteckend sind.
Borkenflechte’s bei Erwachsenen
Auch Erwachsene können an Borkenflechte’s erkranken. Bei ihnen tritt die Erkrankung oft auf, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Menschen mit Diabetes oder Hautkrankheiten sind besonders anfällig.
Unterschied zwischen Borkenflechte’s und anderen Hautkrankheiten
Viele Hautkrankheiten sehen sich ähnlich. Deshalb wird Borkenflechte’s manchmal mit Neurodermitis, Schuppenflechte oder Pilzinfektionen verwechselt. Der entscheidende Unterschied liegt in den typischen Krusten, die honiggelb erscheinen.
Komplikationen der Borkenflechte‘s
In den meisten Fällen heilt Borkenflechte’s ohne Folgen ab. Doch manchmal kann es zu Komplikationen kommen. Dazu zählen Narbenbildung, Eiterungen oder eine Ausbreitung der Bakterien im Körper. Deshalb sollte man Borkenflechte’s nie auf die leichte Schulter nehmen.
Borkenflechte im Alltag
Für Betroffene bedeutet Borkenflechte oft Einschränkungen. Kinder dürfen zeitweise nicht in die Schule oder Kita. Erwachsene fühlen sich unwohl im Umgang mit anderen Menschen. Eine gute Behandlung und Geduld sind hier entscheidend, um die Krankheit schnell zu überwinden.
Tipps zur Hautpflege bei Borkenflechte
Sanfte Hautpflege unterstützt die Heilung. Milde, pH-neutrale Seifen helfen, die Haut zu reinigen, ohne sie zusätzlich zu reizen. Außerdem sollte die Haut trocken gehalten und gut beobachtet werden.
Ernährung und Immunsystem bei Borkenflechte
Eine ausgewogene Ernährung kann das Immunsystem stärken. Obst, Gemüse und viel Flüssigkeit sind hilfreich. Ein starkes Immunsystem unterstützt den Körper dabei, die Bakterien zu bekämpfen und schneller zu genesen.
Psychische Belastung durch Borkenflechte
Nicht nur die Haut leidet, auch die Psyche kann betroffen sein. Besonders Kinder fühlen sich manchmal ausgegrenzt, wenn sie wegen Borkenflechte nicht in die Schule dürfen. Hier können Eltern mit Geduld und Verständnis helfen.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Wer bei sich oder seinem Kind Anzeichen einer Borkenflechte bemerkt, sollte frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Eine schnelle Diagnose und Behandlung verhindern eine Ausbreitung und schützen auch andere Personen vor Ansteckung.
Zusammenfassung zur Borkenflechte
Borkenflechte ist eine ansteckende, aber gut behandelbare Hautkrankheit. Mit frühzeitiger Diagnose, richtiger Behandlung und guter Hygiene lässt sie sich schnell überwinden. Gleichzeitig ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken und auf Hautpflege zu achten.
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Häufig gestellte Fragen zur Borkenflechte
Borkenflechte ist eine bakterielle Hautinfektion mit typischen honiggelben Krusten.
Borkenflechte ist sehr ansteckend und kann leicht durch Hautkontakt oder gemeinsame Gegenstände übertragen werden.
In der Regel helfen antibiotische Salben oder Tabletten, je nach Schweregrad.
Ja, mit guter Hygiene und dem Vermeiden von Hautverletzungen lässt sich das Risiko verringern.
Mit Behandlung heilt Borkenflechte meist innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.